Kennenlernen

Ich bin Jahrgang 1937 und habe bis 2010 als Psychotherapeutin in eigener Praxis gearbeitet. Seit ich mit 10 Jahren meinen ersten Roman auf ein Blöckchen schrieb, sind viele Texte entstanden – Gedichte, Kurzgeschichten, Theaterstücke, Drehbücher, auch Romananfänge – aber 2 Studiengänge (Germanistik und Psychologie), 3 Ehen, 3 Kinder und die Notwendigkeit, Geld zu verdienen, haben mich lange davon abgehalten, mich um Veröffentlichungen zu bemühen.
Im März 2007 erschien endlich mein Roman DIE BREITE DER ZEIT im Orlanda Verlag, Berlin, leider um 200 Seiten gekürzt.

Inzwischen liegt der Roman DIE BREITE DER ZEIT auch ungekürzt vor, weitere Romane folgten: Das letzte Wort hat Dorothee, Lavendel ist blau, Der Eine, Emilia schließt eine Tür. Alle Bücher sind bei Tredition erschienen. Außerdem erschien Kurzprosa von mir in den Zeitschriften: Macondo, Der Dreischneuß, Entwürfe und in Anthologien.

SCHREIBEN war schon immer ein Bedürfnis. Für die allerersten Aufsätze in der Grundschule brauchte ich von zwei Tafeln beide Seiten, auch die mit den Rechenkaros, auf denen es sich so schlecht schrieb. Papier war im und nach dem Krieg knapp, bis 1946 schrieben wir auf Schiefertafeln. Wenn ich meine Geschichte vorgelesen hatte, musste ich sie mit dem feuchten Schwämmchen, das wir in einer kleinen Dose dabei hatten, wegwischen, weil für den Unterricht eine saubere Tafel gebraucht wurde. Das war jedes Mal ein Schmerz. Eine Geschichte, mit der ich über Stunden beschäftigt gewesen war, die gerade eben noch eine sichtbare Existenz gehabt hatte, verschwand auf Nimmerwiedersehen, als hätte es sie nie gegeben. Das einzige, was mich trösten konnte, war, sich ein neue auszudenken. Ich dachte mir jeden Tag Geschichten aus: Zuerst auf dem langen Fußweg zur Schule, später, als ich in der Stadt aufs Gymnasium ging, auf den langen Fahrten mit Bus und Straßenbahn.
Als mit zehn Jahren das schon oben erwähnte Blöckchen in meinen Besitz gelangte (gegen die Wünsche meiner jüngeren Schwester erkämpft), begann ich einen Roman, worunter ich mir eine sehr lange Geschichte vorstellte, die solche dicken Bücher füllen würde, wie meine Eltern sie lasen. Die Heldin hieß Hedi, und die Geschichte, daran erinnere ich mich sehr genau, sollte meinen Vater beeindrucken. Nachdem ich die ersten Seiten geschrieben hatte, kamen mir ernste Zweifel, ob er sich überhaupt für Hedi interessieren würde. Ich begann darüber nachzudenken, welche Themen das Interesse meines Vaters erregen könnten. Tatsächlich fiel mir einiges ein, zum Beispiel eine Geschichte um ein Haus, das gebaut wird, aber einfach nicht fertig wird (mein Vater war Architekt), aber gleichzeitig wurde mir auch klar, dass ich nicht das geringste Faktenwissen besaß, das für solch eine Geschichte nötig war. Entmutigt gab ich mein Vorhaben auf.
Mit vierzehn verliebte ich mich und damit begann das Gedichteschreiben. Ich hatte Heines „Buch der Lieder“ gelesen und verfasste Gedichte in diesem Ton. Aus dieser frühen Zeit stammt mein Gefühl, dass meine Gedichte, die mich nun ein ganzes Leben begleiten (schon lange nicht mehr im Heine-Ton) zu intim sind, um sie zu veröffentlichen. Selten habe ich in den letzten Jahren mal eins vorgelesen. Die Lyrik ist nur für mich, die Prosa für die anderen. Viele Jahre war ich so mit den Anforderungen des Alltags beschäftigt, dass immer nur Zeit für Gedichte blieb; sie schienen mir immer die ökonomischste Form des Schreibens. Aber Geschichten habe ich nach wie vor erfunden, unzählige Romane, sauber durchkomponiert, bloß zum Aufschreiben blieb mir keine Zeit.
Mit fünfzig wurde trotz Praxis und Familie das Bedürfnis zu schreiben so dringlich, dass ich alle Feiertage und Ferien nichts anderes mehr tat. Ich probierte alle Formen durch und landete da, wo ich schon als kleines Mädchen angefangen habe: Bei den langen Geschichten, in deren Mittelpunkt eine Heldin oder ein Held steht.

THAILAND war im Winter 2014/15 für vier Monate mein Schreib-Exil. Große Teile meines Romans DAS LETZTE WORT HAT DOROTHEE habe ich dort geschrieben. Für meine Freunde in Deutschland habe ich einen wöchentlichen Blog geschrieben:

Ich bin Jahrgang 1937 und habe bis 2010 als Psychotherapeutin in eigener Praxis gearbeitet. Seit ich mit 10 Jahren meinen ersten Roman auf ein Blöckchen schrieb, sind viele Texte entstanden – Gedichte, Kurzgeschichten, Theaterstücke, Drehbücher, auch Romananfänge – aber 2 Studiengänge (Germanistik und Psychologie), 3 Ehen, 3 Kinder und die Notwendigkeit, Geld zu verdienen, haben mich lange davon abgehalten, mich um Veröffentlichungen zu bemühen.
Im März 2007 erschien endlich mein Roman DIE BREITE DER ZEIT im Orlanda Verlag, Berlin, leider um 200 Seiten gekürzt.

Inzwischen liegt der Roman DIE BREITE DER ZEIT auch ungekürzt vor, weitere Romane folgten: Das letzte Wort hat Dorothee, Lavendel ist blau, Der Eine, Emilia schließt eine Tür. Alle Bücher sind bei Tredition erschienen. Außerdem erschien Kurzprosa von mir in den Zeitschriften: Macondo, Der Dreischneuß, Entwürfe und in Anthologien.

SCHREIBEN war schon immer ein Bedürfnis. Für die allerersten Aufsätze in der Grundschule brauchte ich von zwei Tafeln beide Seiten, auch die mit den Rechenkaros, auf denen es sich so schlecht schrieb. Papier war im und nach dem Krieg knapp, bis 1946 schrieben wir auf Schiefertafeln. Wenn ich meine Geschichte vorgelesen hatte, musste ich sie mit dem feuchten Schwämmchen, das wir in einer kleinen Dose dabei hatten, wegwischen, weil für den Unterricht eine saubere Tafel gebraucht wurde. Das war jedes Mal ein Schmerz. Eine Geschichte, mit der ich über Stunden beschäftigt gewesen war, die gerade eben noch eine sichtbare Existenz gehabt hatte, verschwand auf Nimmerwiedersehen, als hätte es sie nie gegeben. Das einzige, was mich trösten konnte, war, sich ein neue auszudenken. Ich dachte mir jeden Tag Geschichten aus: Zuerst auf dem langen Fußweg zur Schule, später, als ich in der Stadt aufs Gymnasium ging, auf den langen Fahrten mit Bus und Straßenbahn.
Als mit zehn Jahren das schon oben erwähnte Blöckchen in meinen Besitz gelangte (gegen die Wünsche meiner jüngeren Schwester erkämpft), begann ich einen Roman, worunter ich mir eine sehr lange Geschichte vorstellte, die solche dicken Bücher füllen würde, wie meine Eltern sie lasen. Die Heldin hieß Hedi, und die Geschichte, daran erinnere ich mich sehr genau, sollte meinen Vater beeindrucken. Nachdem ich die ersten Seiten geschrieben hatte, kamen mir ernste Zweifel, ob er sich überhaupt für Hedi interessieren würde. Ich begann darüber nachzudenken, welche Themen das Interesse meines Vaters erregen könnten. Tatsächlich fiel mir einiges ein, zum Beispiel eine Geschichte um ein Haus, das gebaut wird, aber einfach nicht fertig wird (mein Vater war Architekt), aber gleichzeitig wurde mir auch klar, dass ich nicht das geringste Faktenwissen besaß, das für solch eine Geschichte nötig war. Entmutigt gab ich mein Vorhaben auf.
Mit vierzehn verliebte ich mich und damit begann das Gedichteschreiben. Ich hatte Heines „Buch der Lieder“ gelesen und verfasste Gedichte in diesem Ton. Aus dieser frühen Zeit stammt mein Gefühl, dass meine Gedichte, die mich nun ein ganzes Leben begleiten (schon lange nicht mehr im Heine-Ton) zu intim sind, um sie zu veröffentlichen. Selten habe ich in den letzten Jahren mal eins vorgelesen. Die Lyrik ist nur für mich, die Prosa für die anderen. Viele Jahre war ich so mit den Anforderungen des Alltags beschäftigt, dass immer nur Zeit für Gedichte blieb; sie schienen mir immer die ökonomischste Form des Schreibens. Aber Geschichten habe ich nach wie vor erfunden, unzählige Romane, sauber durchkomponiert, bloß zum Aufschreiben blieb mir keine Zeit.
Mit fünfzig wurde trotz Praxis und Familie das Bedürfnis zu schreiben so dringlich, dass ich alle Feiertage und Ferien nichts anderes mehr tat. Ich probierte alle Formen durch und landete da, wo ich schon als kleines Mädchen angefangen habe: Bei den langen Geschichten, in deren Mittelpunkt eine Heldin oder ein Held steht.

THAILAND war im Winter 2014/15 für vier Monate mein Schreib-Exil. Große Teile meines Romans DAS LETZTE WORT HAT DOROTHEE habe ich dort geschrieben. Für meine Freunde in Deutschland habe ich einen wöchentlichen Blog geschrieben:

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Im März 2007 erschien endlich mein Roman DIE BREITE DER ZEIT im Orlanda Verlag, Berlin, leider um 200 Seiten gekürzt.

Inzwischen liegt der Roman DIE BREITE DER ZEIT auch ungekürzt vor, weitere Romane folgten: Das letzte Wort hat Dorothee, Lavendel ist blau, Der Eine, Emilia schließt eine Tür. Alle Bücher sind bei Tredition erschienen. Außerdem erschien Kurzprosa von mir in den Zeitschriften: Macondo, Der Dreischneuß, Entwürfe und in Anthologien.

SCHREIBEN war schon immer ein Bedürfnis. Für die allerersten Aufsätze in der Grundschule brauchte ich von zwei Tafeln beide Seiten, auch die mit den Rechenkaros, auf denen es sich so schlecht schrieb. Papier war im und nach dem Krieg knapp, bis 1946 schrieben wir auf Schiefertafeln. Wenn ich meine Geschichte vorgelesen hatte, musste ich sie mit dem feuchten Schwämmchen, das wir in einer kleinen Dose dabei hatten, wegwischen, weil für den Unterricht eine saubere Tafel gebraucht wurde. Das war jedes Mal ein Schmerz. Eine Geschichte, mit der ich über Stunden beschäftigt gewesen war, die gerade eben noch eine sichtbare Existenz gehabt hatte, verschwand auf Nimmerwiedersehen, als hätte es sie nie gegeben. Das einzige, was mich trösten konnte, war, sich ein neue auszudenken. Ich dachte mir jeden Tag Geschichten aus: Zuerst auf dem langen Fußweg zur Schule, später, als ich in der Stadt aufs Gymnasium ging, auf den langen Fahrten mit Bus und Straßenbahn.
Als mit zehn Jahren das schon oben erwähnte Blöckchen in meinen Besitz gelangte (gegen die Wünsche meiner jüngeren Schwester erkämpft), begann ich einen Roman, worunter ich mir eine sehr lange Geschichte vorstellte, die solche dicken Bücher füllen würde, wie meine Eltern sie lasen. Die Heldin hieß Hedi, und die Geschichte, daran erinnere ich mich sehr genau, sollte meinen Vater beeindrucken. Nachdem ich die ersten Seiten geschrieben hatte, kamen mir ernste Zweifel, ob er sich überhaupt für Hedi interessieren würde. Ich begann darüber nachzudenken, welche Themen das Interesse meines Vaters erregen könnten. Tatsächlich fiel mir einiges ein, zum Beispiel eine Geschichte um ein Haus, das gebaut wird, aber einfach nicht fertig wird (mein Vater war Architekt), aber gleichzeitig wurde mir auch klar, dass ich nicht das geringste Faktenwissen besaß, das für solch eine Geschichte nötig war. Entmutigt gab ich mein Vorhaben auf.
Mit vierzehn verliebte ich mich und damit begann das Gedichteschreiben. Ich hatte Heines „Buch der Lieder“ gelesen und verfasste Gedichte in diesem Ton. Aus dieser frühen Zeit stammt mein Gefühl, dass meine Gedichte, die mich nun ein ganzes Leben begleiten (schon lange nicht mehr im Heine-Ton) zu intim sind, um sie zu veröffentlichen. Selten habe ich in den letzten Jahren mal eins vorgelesen. Die Lyrik ist nur für mich, die Prosa für die anderen. Viele Jahre war ich so mit den Anforderungen des Alltags beschäftigt, dass immer nur Zeit für Gedichte blieb; sie schienen mir immer die ökonomischste Form des Schreibens. Aber Geschichten habe ich nach wie vor erfunden, unzählige Romane, sauber durchkomponiert, bloß zum Aufschreiben blieb mir keine Zeit.
Mit fünfzig wurde trotz Praxis und Familie das Bedürfnis zu schreiben so dringlich, dass ich alle Feiertage und Ferien nichts anderes mehr tat. Ich probierte alle Formen durch und landete da, wo ich schon als kleines Mädchen angefangen habe: Bei den langen Geschichten, in deren Mittelpunkt eine Heldin oder ein Held steht.


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